Eine Ära geht zu Ende…

 

Dann war es aber auch schon wieder so weit: Die letzten hunderte Kilometer nach Bangkok wollten geradelt werden. Also gingen wir es gegen 8 Uhr morgens an, obwohl wir nur etwa 80 km vor uns hatten. Die vergingen, wie erwartet, recht schnell, da es ab Sukothai sowieso nur noch relativ flach dahingehen sollte. In Kamphaeng Phet haben wir eine ziemlich schräg gestaltete Unterkunft gefunden: Die Bungalows waren teilweise extra überdacht und überall standen die verschiedensten Holzmöbel und -dekorationen herum. Der Nachtmarkt hatte dieses Mal auch besonders viel zu bieten. Schon schräg irgendwie, wie das Aufsuchen des örtlichen Nachtmarktes in Südostasien zur zweiten Haut wird…

 

Schiffe an Land

Schiffe an Land

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8.000 km, yaaaay! :-)

8.000 km, yaaaay! 🙂

 

Wie es mittlerweile zur Routine geworden ist, sind wir am Folgetag abermals gegen sechs Uhr aufgestanden und Richtung Nakhon Sawan aufgebrochen. Trotz der fehlenden Hügel hatten es die 120 km etwas in sich, weshalb wir dann auch schon recht müde waren, als wir dort ankamen. Dennoch wollten wir uns das Lichterfest Loi Krathong ein bisschen anschauen, war am 25. November doch der Höhepunkt der Feierlichkeiten. Von der Brücke aus konnten wir die wunderschönen Lichter auf dem Fluss und die Feuerwerke  bewundern.

 

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Am nächsten Tag ging es mal wieder etwas zäh weiter nach Sing Buri – das ewige Frühaufstehen ist wirklich nichts für uns. Und ständig in dieser Hitze zu radeln (um 9 Uhr morgens hat es schon 30 Grad), macht uns mittlerweile auch fertig. Gut also, dass uns nach unserer Ankunft in Sing Buri keine 200 km mehr nach Bangkok fehlten, juhuuu!

 

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Bei einem unserer Fotoshoots haben wir dann diesen netten radelnden Thai kennengelernt. Er meinte, wir könnten ja ein Stück gemeinsam radeln, er fahre eh nur etwa 30 km. 😀 Schade nur, dass er und sein Radl etwa 50 kg weniger haben als etwa Stefan und dessen Radl. 😉

 

zu dritt sind wir unschlagbar ;-)

zu dritt sind wir unschlagbar 😉

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Müde und fertig haben wir uns auf den Rädern noch zum Nachtmarkt in Sing Buri auf der anderen Seite des Flusses geschleppt, auch wenn es dort nichts wirklich Gutes gab…
Nachdem wir dieses Mal tatsächlich schon um 22 Uhr schlafen gegangen waren, waren wir in der Früh sogar fast ausgeschlafen. Die Haxen waren trotzdem etwas müde und die täglichen Erdnussbutter-Sandwiches zum Frühstück hängen uns auch schon gelinde beim Hals heraus. Naja, nur noch einmal. 😉

 

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Hui, 70 km standen uns an unserem vorletzten Radltag bevor, also eh ein Zuckerschlecken. Da mussten wir nicht einmal eine Mittagspause einlegen, lediglich für ein paar Schnitten und ein Schoko- und Kaffeefrappée haben wir kurz angehalten. Nach einiger Zeit Suche haben wir schließlich in Ayutthaya (den Namen muss man sich mal merken!) eine Unterkunft gefunden, dieses Mal recht originell, mit viel Holz und einem offenen Badezimmer. Zur Feier des Tages haben wir uns sogar mal in ein richtiges Lokal gewagt und richtig gut gespeist. Nach einigen organisatorischen Sachen und einem Geburtstagsanruf bei Alexandras Mama (nochmals alles alles Gute, liebe Mami!! :-)) ging es doh recht spät erst ins Bett.

 

ein paar Warana konnten wir auch sichten

ein paar Warane konnten wir auch sichten

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unser offenes Badezimmer

unser offenes Badezimmer

interessanter Türknauf

interessanter Türknauf

 

An unserem letzten Radfahrtag haben wir uns mal wieder etwas Zeit gelassen – schließlich sollten es auch nur etwa 70 km werden. Podcast-hörend ging es schnell dahin und plötzlich, etwa 30 km vor unserem Ziel fing der Verkehr so richtig an – wir waren unserem Ziel also schon sehr nahe. Stefan fand das Radeln im Verkehrschaos einfach nur „geil“, brav haben wir dennoch unsere Helme aufgesetzt. Insgesamt war unser erster Eindruck aber doch, dass Bangkok doch nicht so die extrem wilde Großstadt ist, wie sie oft mit Entsetzen beschrieben wird. Angenehm war auch, dass die Sonne sich hinter den Wolken versteckt hielt und so für angenehme Temperaturen sorgte.

 

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Nach 102 Tagen, 494,11 Stunden und 8.323 km am Fahrrad haben wir unser Ziel in Bangkok erreicht. 🙂
Zuerst haben wir noch schnell die Radl ein bisschen geputzt und danach wurde gefeiert, ein bisschen zu viel vielleicht. 😉
Die nächsten drei Wochen werden eher Sonne, Strand und Meer gewidmet sein, Berichte wird es auch davon ein paar geben. Und danach geht es weiter nach Neuseeland – mit den Rädern! Das Abenteuer ist also noch nicht vorbei… 🙂

 

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Prost, auf uns! :-)

Prost, auf uns! 🙂

 

 



6 Antworten zu “Eine Ära geht zu Ende…”

  1. Florian sagt:

    Gratulation!

    Genießt Thailand und freut euch auf Neuseeland.
    Sehr schön, aber eventuell etwas schwierig für Radler. Aber ihr habt ja schon 8000km Erfahrung 😀

    LG aus Graz,
    Flocksi

  2. Claus sagt:

    Herzliche Gratulation!

    Den Urlaub habt ihr euch verdient!

    lg

    Karo & Claus

  3. Stefan sagt:

    Saugeile Leistung, Hut ab! Hab immer mit Spannung mitgelesen. Hoff das Abenteuer geht noch weiter. Viel Spaß!!!!

  4. Veloeler sagt:

    yuhu ihr 2 lieben,
    gaaaaaanz herzliche gratulation!super,freuen uns sehr für euch….geniesst die ruhetage und lasst es euch gut gehen…..wir nehmen heute abend dann bestimmt ein bierchen auf euch!see you in neuseeland…..wäre cool….herzlichst d veloeler aus taiwan

  5. salmi sagt:

    Gratulation und viel spaß

  6. Johannes sagt:

    Gratulation zu eurem tollen Projekt.
    Das ist genau nach meinem Geschmack.
    die vielen tolle Bilder und Berichte habe ich immer sehr gerne gelesen.
    alles Gute
    Johannes aus Wels

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