K-k-kalt ist’s in Kasachstan

 

Obwohl das Wetter nach wie vor nicht optimal war, haben wir Karagandy nach einem Tag Pause wieder verlassen. Beim Rausfahren aus der Stadt haben uns noch zwei Kasachen in Nadelstreif-Anzügen alles Gute gewünscht und einen 2.000 Tenge-Schein in die Hand gedrückt (etwa 10 EUR) – auch nicht schlecht! 😀

 

die netten Herren in Nadelstreif

die netten Herren in Nadelstreif

 

Bei etwa 18 Grad und sehr frischem Rückenwind ging es recht hurtig über die Hügelchen Kasachstans. Gut befahren ist die Straße zwischen Karagandy und Balkhash, auch wenn es hier nicht recht viel gibt.

 

Stefan ist besessen von Panzern ;-)

Stefan ist besessen von Panzern 😉

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Am Abend haben wir uns ein Plätzchen hinter ein paar Baumbüscheln gesucht, wobei wir vor dem Zeltaufbau noch einen unangenehm kühlen Regenschauer abwarten mussten. 13 Grad zeigte Stefan’s Tachometer an, aber mit dem eiskalten Wind, der unsere Finger gefrieren ließ, fühlte es sich viel kälter an. Eine Wasserflaschendusche gab es deshalb dieses Mal auch nicht – Reinigungstücher mussten reichen. 😀

 

posen im Regen

posen im Regen

Regenbooogen

Regenbooogen

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In der Nacht musste es dann noch deutlich kälter gewesen sein, denn mit Merinowolle-Unterwäsche, Innen- und warmem Schlafsack war Alexandra sehr sehr kalt…

Am Morgen sah das Wetter auch nicht wirklich besser aus und einige Regenschauer ließen sich nicht vermeiden. Dafür hatten wir ein tolles Frühstück in einem überfüllten Cafezi, mit leckerem Lagman (eine Art gut gewürzter Eintopf mit viel Gemüse, Fleisch und Nudeln), grünem Tee und Blinis. Dabei wurden wir auch mehrmals von den anderen Gästen angesprochen, unter anderem von einer Dame aus einer Hochzeitsgesellschaft, die sogar Deutsch konnte. Anschließend freuten sie sich alle auf ein Foto mit uns – und uns hat es natürlich auch gefreut. 🙂

 

darf ich vorstellen: das ist Lagman

darf ich vorstellen: das ist Lagman

die Dame, die Deutsch sprach

die Dame, die Deutsch sprach

und die ganze Gang

und die ganze Gang

 

Nach einigen Regenschauern, jedoch starkem Rückenwind und über 140 km Fahrt haben wir unser Zelt jenseits der Strommasten aufgebaut. Auch dieses Mal war es zu kalt zum Duschen, leider…dafür war es in der Nacht ein kleines bisschen wärmer und auch Alexandra konnte endlich wieder schlafen.

 

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