Kein Nesquik im erquickenden Nesvizh

 

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Nach zwei Nächten wild campen durften wir am Mittwoch bei dem Couchsurfer Vital in Nesvizh schlafen.
Wie wir erst bei der Einfahrt in die kleine Stadt bemerkten, handelt es sich dabei um eine sehr hübsche Ortschaft mit einer langen Geschichte. Besonders Alexandra hat sich sehr darüber gefreut, endlich wieder ältere Bauwerke als aus der Sowjetzeit zu sehen. 😉

 

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Tatsächlich hat es dort sogar ein paar richtige Restaurants gegeben, bei einem konnten wir ein ordentliches Mittagsmenü einnehmen, super! Und am Abend haben Vital und seine Frau dann eine Kleinigkeit für uns gekocht: georgische Pelmeni (Teigtaschen) mit Smetana (irgendwas zwischen Sauerrahm und Obers) und einem be-smetana-ten Tomatensalat. Währenddessen hat uns Vital einiges über sein Land und dessen Leute mitgeteilt. So etwa, dass es sich bei den Leuten zwischen Pinsk und Nesvizh tatsächlich um einen besonderen, etwas rohen Menschenschlag handelt. Oder dass der Weißrusse prinzipiell dafür bekannt sei, sich mit jeder noch so negativen Situation anzufreunden und mit dieser zu leben, was laut ihm auch der Grund dafür sei, dass sich in politischer Hinsicht wenig ändern wird in diesem Land, zumindest nicht zum Besseren.

Danach hat uns Vital noch eine gratis Stadtführung gegeben. Denn Vital arbeitet im örtlichen Museum und ist für allerhand Touristenführungen verantwortlich, von denen es scheinbar auch zahlreiche gibt, da es sich bei Nesvizh sogar um ein UNESCO-Weltkulturerbe handelt.
Die Führung war wirklich extrem interessant (zumindest für Alexandra) und Nesvizh wurde von uns zum schönsten Ort in Weißrussland gekürt. 🙂 Wir konnten also sehr gut verstehen, weshalb Vital gerne hier lebt und arbeitet.

 

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Frühstück-Trivia: Weißrussen neigen eher nicht dazu, zum Frühstück süß zu speisen. Wenn es schnell gehen soll, gibt es meistens nur ein “buterbrod”, was so klingt wie ein einfaches Butterbrot – zumindest für eine deutsch-sprechende Person. Für Weißrussen handelt es sich dabei jedoch um jegliche Art von belegtem Brot, meistens mit Wurst darauf.
Vital und seine Frau waren daher etwas irritiert davon, dass wir zum Frühstück sogar Nutella essen – Nutella findet man in weißrussischen Supermärkten stets im Schokoladeregal, nicht bei den Frühstücksprodukten. 😉

 

Abschied von Vital

Abschied von Vital

 

 

 



One response to “Kein Nesquik im erquickenden Nesvizh”

  1. ANDREJ says:

    HALLO. Jeden Tag werden wir beobachten dich . ANDREW Galina VALENTIN.TELEHANY . Sie haben sich sehr gefreut .

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