Kleine Zahlenspiele zwischendurch

 

Nachdem wir mittlerweile bereits in Laos, unserem vorletzten Radl-Land angekommen sind, wollen wir unseren treuen Lesern einmal ein paar Zahlen und Statistiken liefern (Stand: 30.10.2015). Die Berichte sind noch etwas hinten nach, wir werden aber auch da bald in Laos angekommen. 🙂

Wir sind mittlerweile seit 173 Tagen unterwegs und sind davon 80 Tage auf den Rädern gesessen. Dabei haben wir 6.237 km zurückgelegt, was was einen Tagesdurchschnitt von 78 km ergibt.
Ingesamt mussten unsere Hintern bereits 369 Stunden auf den harten Sätteln durchhalten. Die Schmerzen vergehen zwar mit der Zeit, nach längeren Pausen ohne Rad muss sich der Popsch jedoch jedesmal wieder auf’s Neue daran gewöhnen.

Auch wenn wir eher flache Länder für unsere Reise gewählt haben, sind wir bis Laos immerhin 28.033 Höhenmeter geradelt.

Die teuren Reifen haben sich auch ausgezahlt, denn wir hatten auf der ganzen Reise erst sechs Patschen. Drei davon hatte Stefan jedoch alleine in der letzten Woche, weil irgendein winzig kleines Ding im Mantel stecken muss, das wir einfach nicht finden können. 🙁

Das Campingzeug sind wir zwar seit China los (haben wir mit der Post weggeschickt, weil wir es in Südostasien nicht mehr brauchen und dadurch Gewicht sparen können), aber davor haben wir 28 mal unser Zelt in der Wildnis aufgestellt und wurden kein einziges Mal vertrieben oder belästigt.
Sowieso wurden wir kein einziges Mal überfallen oder ausgeraubt, auch wenn sich viele daheim wegen Ländern wie die Ukraine oder Russland Sorgen gemacht haben.

Wie gesagt, unsere Nieren und anderen Organe sind noch immer dort wo sie hingehören, dafür wurden wir von freundlichen Menschen 14 Mal zum Übernachten in ihr Heim eingeladen. Theoretisch auch noch öfter, aber nicht immer konnten wir die Einladung annehmen.

Da wir hin und wieder auch Probleme mit Körper oder Material hatten, mussten wir leider drei mal ungewollt auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Das erste Mal hatte Stefan eine Lebensmittelvergiftung, kurz danach wollte der Hinterreifen von Alexandra nicht mehr mitspielen und am Ende von Kirgistan zickte das Knie von Alexandra wegen Regen und Kälte ein wenig.

Unser Ziel, gleich viele Euro für den PFAU-Verein zu sammeln wie wir in Kilometer fahren, hinkt leider auch etwas hinten nach.
Aktuell sind wir bei 6.237 km und 2.835 Euro. Wir hoffen, dass da noch der eine oder andere Euro bis zum Ende unserer Reise auf das Spendenkonto gelangt. Von unserer Seite werden wir uns jedenfalls bemühen, weitere Kilometer zur Statistik hinzufügen.

2.835 Euro sind bereits eine stolze Summe und der Pfau-Verein wird sich sehr darüber freuen.

Mehr Spendeninfos findet man hier: http://www.radschlag.at/die-gute-sache/
Wir möchten uns daher schon jetzt bei den freundlichen Spendern von daheim bedanken.

 

EIN GROSSES DANKESCHÖN AN

 

Alexandra, Alois, Andrea, Anna, Annemarie, Birgit, Brigitta, Christa, Christiane, Christine, Claudia, Claus, David, Erwin, Fritz, Gerald, Gernot, Harald, Hermann, Jennifer, Johanna, Josef, Katharina, Margarete, Maria, Martin, Monika, Peter, Regina, Sebastian, Sepp, Silvia, Stefan, Stefanie, Susanne

     



2 responses to “Kleine Zahlenspiele zwischendurch”

  1. Uli und Michael says:

    Hallo Alexandra,Hallo Stefan,
    hatten auf der Karte schon gesehen, dass Ihr vermutlich nicht ganz richtig unterwegs ward, aber leider erst einen Tag zu spät.
    Aber wer das die einzigen Probleme sind…
    Wenn ihr morgen den Berg seht, keine Ahnung wie er heisst, aber Ihr wisst es dann schon welchen ich meine, dann geht es nur noch bergab oder eben.
    Wir beneiden Euch um die Abfahrten, aber nur um diese…
    Gruss aus Bayern
    Uli und Michael

    • Alexandra says:

      Hallo Uli und Michael, schön von euch zu lesen!
      Seid ihr in der Zwischenzeit also wieder gut heimgekehrt. Welchen Berg bei welcher Ortschaft meintet ihr denn? Nong Khiaw wollten wir uns zwischendurch schon schnell anschauen, waren ja nur 60 km Umweg. 😉
      Die Abfahrten waren übrigens super, der Rest, naja… 🙂
      Liebe Grüße aus Loei!

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